Pfingsten 2014: 15 Leute, 13 Stunden Fahrt und 30 Grad

Pfingsten 2014: 15 Leute, 13 Stunden Fahrt und 30 Grad

„Reservieren wir 2 Busse?“
„Nein, wir wissen ja gar nicht wie viele mitkommen.“

Nun dann, die Wiederholung der Reise vor 3 Jahren nach Möhrendorf! Einem Wochenende mit 3 Vereinen in
der Halle und einer Menge Spaß und Vorhaben. Mit einem Partybus und 2 privaten PKW traten wir am Freitag,
den 06.06.2014 um 19 Uhr nach Feierabend die Reise ins Pfingswochenende an.
Das Navi zeigte an: Ankunft um 00:40 Uhr.

Plus Pausen zum Getränke einfüllen und essen, sowie 1 Stunde Stau und einer Komplikation 400m vor Ankunft,
trafen wir in der Halle um 3:30 Uhr ein. Andreas Pünjer begrüßte uns auch um diese Uhrzeit herzlich – jedoch
allein (der Einzige, der wach geblieben war…). Als erstes wurden schnell die Matten aufgeteilt, aber nicht geschlafen.
Bis fünf Uhr morgens wurde geplaudert… es unterhielten sich eher zwei Herren, der Rest kommentierte und lachte.

      


Nach 3 Stunden Schlaf wurden wir mit gekochtem Kaffee und einem Frühstück in der Halle geweckt.
Nach einer herzlichen Begrüßungsrede ging es auch schon in die erste Runde: Da mit Sportklamotten geschlafen
und gefrühstückt wurde, standen schnell sowohl die Netze als auch die ersten 8 Spieler, die sich freuten, endlich
spielen zu können.



Es gab keinen offiziellen Spielplan, daher machte das Zusammenmischen mehr Spaß und es gab viele tolle Spiele.
Es wurde zwischen Doppel und Mixed und den Vereinen gemischt, so, dass alle spielen konnten und jeder einen
neuen Partner kennenlernte. Das machte die Spiele allesamt interessant und unterhaltsam. Ebenfalls unterhaltsam
waren die lustigen Gespräche neben den Spielfeldern.



Durch einen Einkauf zweier Damen und unserem verletzten Herren (der mitkam, ohne auch nur spielen zu können)
im Supermarkt und dem augenzwinkerndem OK durch unsere Gastgeber wurde es ermöglicht, einen kleinen Pool
vor der Halle einzurichten. Dieser wurde sehr viel von unserer Tanja genutzt. Wohl eher hat sie uns gezwungen,
darin zu baden bzw. uns nass zu machen. Sonstige Dinge auf der Einkaufsliste waren: Eiswürfel und Eis für Jeden.



Gegen halb vier machten wir uns an die kalten Duschen. Oder eher zum Füße und Bier baden in unserem neuen Pool.
Es ging weiter zum Berch! Dank der drei Damen, die eher hinfuhren, um die reservierten Bänke zu besetzen, ver-
brachten wir den Tag zusammen auf der reservierten Bank und hoben mehrere Maße Bier. Bis sich jemand traute,
durch die Menge zu ringen, bekam er eine Bestellliste mit, kam mit einer Riesentüte und für jeden eine Bratwurst
zurück, der sie bestellte. Es wurde aber auch von Manchen das Fest erkundet, jedoch kamen diese später zurück in
die Halle….


Allerdings zogen von der Buxtehuder Delegation zwei Leutchen (schon etwas älter an Jahren – lach!) das Alternativ-
programm dem Berg-Gedränge vor. Großzügig überließen sie es dem „Jungvolk“ dem Ruf des Berges zu folgen.
Zusammen mit Uli und Matthias, sowie zwei weiteren Möhrendorfern ging es zum Brauhaus am Kreuzberg.
Nach einheimischer Aussage sowieso der beste Bierkeller im gesamten Frankenlande. ;-))

Und wirklich; bei traumhaftem Abendwetter unter Schatten spendenden Bäumen saß wir urgemütlich zusammen.
Nachschub an leckerem Bier? Hach – null Problem!
Dabei arm geworden? Von wegen: mit 2,00 Euro pro Humpen konnte jeder Zeit, ohne das weinen zu kriegen,
nachgefüllt werden. Ähm – wie waren doch gleich noch die Preise auf dem Berg??!! (schmunzel)
Kurzum: auch hier war es, Dank der lieben Uli, ein durch und durch gelungener Abend.



Zwischen 23 Uhr und 2 Uhr trudelten sodann alle in der Halle ein. Allesamt sehr kaputt, aber lustig, gingen zu ihren
Matten, denn es stand am nächsten Morgen schon die Rückreise an. Es wurden lustige Gespräche und Geschehnisse
ausgetauscht, bis dann alle sehr müde umfielen.



Ich denke, einige weckte der tolle Sonnenschein. Es waren jedenfalls alle um 8 Uhr wach und es gab ein letztes
gemeinsames und sehr leckeres Frühstück mit allen zusammen. Die Sporttaschen waren gepackt und die Matten waren
zurückgelegt. Die Autos wurden vor der Halle gepackt und es trafen sich nun alle draußen wieder zum Bepacken der
Autos, damit auch alle Sporttaschen den weiten Weg nach Hause finden.

Man könnte ja denken, es kämen ein oder zwei Spieler mit Tape an Fuß, Rücken oder Arm zurück…Nein, wir fuhren mit
getapten Autos Heim und wurden von der Heimat mit einem gewaltigen Regengewitter begrüßt. Dennoch ist es natürlich
toll zu erwähnen, dass sich niemand erheblich verletzt hatte. :-)

Zum Ende bedanken wir uns im Namen aller bei unseren Fahrern Henning, Stefan und dem Busfahrer Stephan.
Ein weiteres Dankeschön erhält auf jeden Fall der Verein Möhrendorf, der uns so freundlich aufgenommen hat und Andreas,
der uns zu jeder Uhrzeit die Tür öffnete! Dass so viele mitfuhren war wirklich sehr schön und es hat allen wirklich großen
Spaß gemacht, was wir dann auch hoffentlich wiederholen werden!

Liebe Grüße

Nina